Blutige Zusammenstöße unter Indigenen in Ecuador

Sie sind Ursprung und Träger eines einmaligen kulturellen Erbes und haben sich eine Existenz fernab der modernen Welt bewahrt: Indigene Volksgruppen im ecuadorianischen Amazonasgebiet leben seit jeher in freiwilliger Isolation.
Durch exzessiven Raubbau an Ressourcen und den stetig wachsenden Platzbedarf der Industrie schrumpft der Lebensraum dieser besonders wehr- und schutzlosen Völker immer mehr. Durch diese räumliche Enge entsteht ein Konkurrenzkampf um Land und Leben. Ihren traurigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung, als im März diesen Jahres mehr als 30 Ureinwohner bei Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen getötet wurden.
Menschenrechtsorganisationen fordern ein grundlegendes Umdenken der Regierung Correa, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Wir haben mit Yvonne Bangert von der Gesellschaft für bedrohte Völker über die prekäre Lage der Ureinwohner in Ecuador gesprochen.
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Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter gfbv.de oder unter regenwald.org.

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