Der Papst hat uns: Be- oder heim-gesucht? Ein Kommentar

Er ist wieder in der Vatikanstadt, Papst Benedikt, der die letzten vier Tage seine Heimat – je nach Lesart – be- oder heimsuchte. In den Massenmedien diskutiert man landauf, landab, wie man seine diversen Botschaften nun zu deuten hat. Auch unser Kollege Andrasch Neunert hat den Besuch des Pontifex genau verfolgt, der einst Kardinal in München gewesen war, später als Chef der Glaubenskongregation der Lehrmeister und Dogmenkontrolleur der katholischen Christenheit und die Nummer Zwei hinter Papst Johannes Paul II. Was ist zu halten vom Besuch des Oberhirten?


3 Kommentare

  1. Respekt, da war der Papst in Deutschland und sagte: “Eine vom Weltlichen entlastete Kirche vermag gerade auch im sozial karitativen Bereich den Menschen, den Leidenden wie ihren Helfern, die besondere Lebenskraft des christlichen Glaubens vermitteln.” Wie recht er hat. Staat und Kirche gehören generell getrennt.

  2. Liebe Susi,
    ich würde Dir da mit Freuden zustimmen, wenn der Papst das so gemeint hätte und seine Kritik auch nur im Ansatz überzeugen könnte. Bei der Rolle jedoch, die der katholische Vatikanklerus nachwievor in Italien spielt, sollte er erst mal selbst nachweisen, dass das nicht billiger Populismus war, mit dem er von seiner Unbeweglichkeit und dem Dogmatismus ablenken wollte, unter denen die gesamte katholische Christenheit gerade zu leiden hat.
    Im Übrigen lebt die katholische Kirche insgesamt und im Besonderen der Vatikan ganz maßgeblich selbst von der Kohle, die das Ergebnis der Kirchensteuer in Deutschland ist. Da lässt sich die Kritik an eben den Vereinbarungen, von denen Papst Ratzinger und sein Hofstaat gleichzeitig lebt, an Verlogenheit und Doppelzüngigkeit kaum überbieten!
    Lieben Gruß! Andrasch

  3. Der Papst äussert sich zur Homosexualität und zur Rolle der Frau in seiner Rede im Bundestag.Er verweist auf das Naturrecht,man muss halt nur wissen,was die katholische Kirche unter einer Naturrechtslehre versteht.
    Dafür hat er auch noch Applaus bekommen.

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